Marie Radauer-Plank

 

Marie Radauer-Plank wurde 1986 in Salzburg geboren und erhielt bereits mit vier Jahren ihren ersten Geigenunterricht.
Sie studierte als Jungstudentin in ihrer Heimatstadt bei Benjamin Schmid und Lukas Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg, nach dem Abitur an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Ulf Schneider und an der Chapelle Royale Reine Elisabeth bei Augustin Dumay. 2014 beschloss sie ihr Violinstudium in der Klasse von Ulf Schneider mit dem Konzertexamen. Im Moment erweitert sie ihre Kompetenzen im Bereich der alten Musik im Studium bei Reinhard Goebel.


Außerdem erhielt sie wertvolle künstlerische Impulse von renommierten Künstlern und Pädagogen wie etwa Thomas Brandis, Hatto Beyerle, Christiane Hutcap, Jean-Jaques Kantorow, Berent Korfker, Konrad Other, Igor Ozim, Eduard Schmieder und dem Artemis Quartett.


Marie Radauer-Plank ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Im Juli dieses Jahres gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig; 2012 den 2. Preis beim Wettbewerb des Kulturkreises des deutschen Wirtschaft; 2010 war sie Finalistin und Sonderpreisträgerin des Gradus-Wettbewerbs Wien; 2007 gewann sie den 3. Preis beim Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb Weimar.


Als Solistin konzertierte sie unter anderem mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Orchestra della Accademia Mahler, dem Pauliner Kammerorchester und dem iPalpiti Chamber Orchestra. Konzertengagements der letzten bzw. kommenden Saison hatte sie bei den Thüringer Bachwochen (D), Festival de Menton (F), Eilat Chamber Music Festival (ISR), Internationales Musikfest Goslar (D) sowie dem iPalpiti Festival of International Laureates (USA).
Kammermusikalisch trat sie mit Künstlern wie etwa Julius Berger, Wolfram Christ, Leonid Gorokhov, Lukas Hagen, Tatjana Masurenko, Hagai Shaham und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker auf.

Seit Mai 2011 wird Marie Radauer-Plank als Preisträgerin der französischen Stiftung “Banque populaire Natixis” unterstützt. Sie spielt auf einer italienischen Violine von Dom. Amati 1746.